MITGLIEDSCHAFTEN UND MEHR

I. Mitgliedschaften

Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) - Berlin (Mitglied seit dem Jahr 1994)

Kurzinformation: Seit ihrer Gründung 1959 durch Carl Friedrich von Weizsäcker und weitere prominente Atomwissenschaftler, die sich zuvor als "Göttinger 18" öffentlich gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr ausgesprochen hatten, fühlt sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) der Tradition verantwortlicher Wissenschaft verpflichtet. Sie nimmt auf Jahrestagungen, in interdisziplinär arbeitenden Studien- und Projektgruppen, wissenschaftlichen Publikationen und öffentlichen Äußerungen Stellung zu Fragen von Wissenschaftsorientierung und Technologieentwicklung einerseits und Friedens- und Sicherheitspolitik andererseits. Dabei ist auch die Rolle der Wissenschaft selbst bei der Genese und bei der Lösung der Probleme Gegenstand der Betrachtung. In der VDW sind rund 400 Natur-, Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen versammelt, so dass ein weites Spektrum von Themen kompetent behandelt werden kann. Mit den Ergebnissen ihrer Arbeit wendet sich die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler ebenso an eine interessierte Öffentlichkeit wie an Entscheidungsträger auf allen Ebenen von Politik und Gesellschaft.

www.vdw-ev.de

Netzwerk Zukunftsforschung (Mitglied seit Gründung im Jahr 2007) 
Kurzinformation: Auszug aus dem Leitbild des Netzwerk Zukunftsforschung: Die Dynamik, mit der sich demographische, gesellschaftliche, politische, ökologische, technische und wirtschaftliche Veränderungsprozesse heute vollziehen, übersteigt die Entwicklungsgeschwindigkeiten früherer Zeiten. Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch jede und jeder Einzelne werden durch die gestiegene Dynamik, die Ausweitung der Handlungsmöglichkeiten und durch das Bewusstsein, dass die künftigen Entwicklungen eine aktive Gestaltung erfordern, vor große Herausforderungen gestellt. Die Zukunft lässt sich nicht vorhersehen. Wichtige Entwicklungsstrukturen zeichnen sich jedoch zumindest in ihren Grundzügen ab. Die Leitplanken des Möglichen, Wahrscheinlichen und Wünschenswerten sind durch wissenschaftliche Verfahren und im gesellschaftlichen Diskurs bestimmbar. Allerdings werden die Erkenntnisse, Verfahren und Methoden, die für die Vorbereitung auf die Zukunft vorhanden sind, häufig nur unzureichend genutzt. Vor diesem Hintergrund hat sich das Netzwerk Zukunftsforschung gegründet. Ziel ist es, das für die künftigen Entwicklungen notwendige und relevante Wissen zu erweitern und öffentlich verfügbar zu machen. Das Netzwerk Zukunftsforschung unterstützt dabei jede zukunftsorientierte Forschung, unabhängig davon ob sie disziplinär, interdisziplinär oder transdisziplinär, grundlagen- oder anwendungsorientiert, privatwirtschaftlich oder öffentlich finanziert ist, solange sie die Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens erfüllt. Das Netzwerk unterstützt die kreativen Elemente in Forschungsprozessen und sieht die Weiterentwicklung der in der zukunftsorientierten Forschung verwendeten Methoden und Verfahren als wichtige Aufgabe an....

www.netzwerk-zukunftsforschung.eu

 


II. Initiator und Vorsitzender der am 26. März 1977 gegründeten und am 11. August 2007 aufgelösten Gesellschaft für Zukunftsmodelle und Systemkritik e.V. - GZS.

Gesellschaft für Zukunftsmodelle und Systemkritik e.V. (GZS) - Münster

Am 10. April 2008 wurden die kompletten Akten und Dokumente der GZS (Überlieferung) dem ISG/Stadtarchiv der Stadt Gelsenkirchen übergeben. Ausgeliefert wurden ca. 70 Aktenordner mit dem gesamten Schriftverkehr des Vereins sowie Dokumente, Bücher, Manuskripte und Zeitschriften. Das ISG/Stadtarchiv der Stadt Gelsenkirchen hat die GZS-Dokumente archiviert und in einem Findbuch dokumentiert. 

Website der GZS: www.zukunft-gzs.de

ISG/Stadtarchiv Gelsenkirchen: Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen

Direkt zum Findbuch: institut-fuer-stadtgeschichte.de/Download/GZS.pdf 


III. Mitarbeit und Kontakte

Mit rund 30 Nichtregierungsorganisationen aus der Zukunftsforschung und Zukunftsszene, Friedensforschung, Zukunftsarbeit, Friedensarbeit, kritischen Wissenschaft, Philosophie, Wirtschaft, Emanzipations-, Umwelt- und Menschenrechtsbewegung pflege ich zum Teil intensive Kontakte.  


IV. Folgende Institutionen unterstütze ich durch regelmäßige Spenden, weil sie besonders förderungswürdig sind:

Stiftung Menschen für Menschen (MfM) Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe - München

Kurzinformation: Ende Oktober 1981 reiste Karlheinz Böhm zum ersten Mal nach Äthiopien und besuchte ein Flüchtlingslager mit etwa 1.500 Halbnomaden des Stammes der Hauiwa in Babile / Ost-Äthiopien. Gemeinsam mit ihnen begann das erste Projekt im ca. 30 km entfernten Erer-Tal, wo die Flüchtlinge in vier neue Dörfern siedeln konnten. Heute betreibt Menschen für Menschen in neun Regionen Äthiopiens integrierte ländliche Entwicklungsprojekte. Das Prinzip der "integrierten ländlichen Projekte" hat die Stiftung entwickelt, um dauerhafte und tragfähige Veränderungen anzustoßen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung werden Maßnahmen in den unterschiedlichen Projektbereichen ganzheitlich angegangen und miteinander verzahnt. Diese schließen agro-ökologische Projekte, den Bau von Brunnen, Mädchenwohnheimen und Schulen ebenso ein wie den Ausbau des Gesundheitswesens und immer intensiver auch Ausbildungsprogramme und aufklärende Maßnahmen zur Besserstellung der Frauen in der Gesellschaft. Darüber hinaus gibt es in weiteren Gebieten Infrastruktur- und Einzelprojekte. In Äthiopien sind über 780 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (darunter nur fünf Europäer) im Einsatz.

www.menschenfuermenschen.de

terre des hommes Deutschland e.V. (Hilfe für Kinder in Not) - Osnabrück

Kurzinformation: terre des hommes Deutschland e.V. wurde 1967 von engagierten Bürgern gegründet, um schwer verletzten Kindern aus dem Vietnamkrieg zu helfen. Der Verein ist unabhängig von Regierungen, Wirtschaft, Religionsgemeinschaften und Parteien und fördert in 26 Projektländern mehr als 400 Projekte für notleidende Kinder. Unser Ziel ist eine »terre des hommes«, eine »Erde der Menschlichkeit«. Wir helfen Straßenkindern, verlassenen und arbeitenden Kindern, kümmern uns um die Opfer von Krieg und Gewalt und sorgen für die Ausbildung von Kindern. Wir unterstützen Jungen und Mädchen, deren Familien an Aids gestorben sind, setzen uns ein für die Bewahrung der biologischen und kulturellen Vielfalt und für den Schutz diskriminierter Bevölkerungsgruppen. terre des hommes schickt keine Entwicklungshelfer, sondern unterstützt einheimische Initiativen. Unsere Projektpartner vor Ort bauen Schulen und Kinderschutzzentren und betreuen Kinder. Gemeinsam mit ihnen setzen wir uns für eine gerechtere Politik gegenüber der Dritten Welt ein. Dabei richtet terre des hommes seine Arbeit konsequent an den Kinderrechten aus.

www.tdh.de